Da unsere gut bezahlten EU- Beamten ja mit der  DSGVO unsere Daten so gut schützen wollen, dass ein normaler Alltag - zumindest im Geschäftsleben- kaum mehr möglich zu sein scheint, nebenbei  noch findigen Anwälten das Geschäftsmodell mit den Abmahnungen schmackhaft macht, verzichte ich hier auf ein Gästebuch.


Im Gegensatz zur anscheinend offiziellen Einschätzung halte ich jemanden, der einen Eintrag in ein öffentliches Gästebuch generiert, für so intelligent, dass ihr/ ihm bewusst ist, dass dieser Eintrag samt der  gemachten personenbezogenen Daten öffentlich sichtbar ist.

Dies muss meiner persönlichen Meinung nach nicht nochmals durch eine separaten Button bestätigt werden. 


Natürlich ist ein angemessener Datenschutz sinnvoll. 


Aber dies bitte mit Augenmaß! 


Und dieses Augenmaß ist anscheinend komplett verlorengegangen. 


Da offensichtlich der Verwaltungsvorgang eine höhere Priorität haben soll, als der eigentliche Gegenstand/ Vorgang selbst, brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn wir zunehmend den Anschluss - sogar auf Grund von Vorschriften- verlieren. 


Andere Länder stellen Flughäfen, Philharmonien oder Bahnhöfe in einer Zeit fertig, in der wir uns noch mit Verwaltungsvorschriften herumschlagen und scheitern oder Zeit- und  Kostenrahmen grandios überziehen.


Dies wird auch noch von unseren Beamten, die ja keinerlei Erfolgsdruck oder Haftung haben, nichts zur Wertschöpfung beitragen, vorgegeben. 


Für junge Menschen, die sich eine Karriere aufbauen und kreativ tätig werden wollen, kann das in letzter Konsequenz nur bedeuten, auszuwandern und außerhalb der EU erfolgreich zu sein. 


Schade!